my column about humanitys examples of low intelligence
Part I - Der große Spaß oder: Morgens ist relativ


Ein wunderschöner Tag... man freut sich (nun ja, nicht wirklich) auf den Unterricht... Und während man sich so den wunderschönen Text über ein Überangebot an Werbung durchliest, erkämpft sich die Nervigkeit neue Gebiete...
Mrs P. stellt fragen zum Text... unter anderem, wann denn die Handlung ablaufe... C. ist das Los beschieden (sie hat es sich vielmehr wieder einmal erzwungen) die wunderbaren Ergüsse ihrer geistigen Gegebenheiten kundzutun. Doch wider erwarten weiß unser wertes Frollein keine Antwort und zuckt mit ihren „entzückenden Schultern“... Mrs P. erwidert daraufhin äußerst überrascht, dass es ‚morgens’ war... da fällt ihr schon die liebe C. ins Wort „...das stand da aber nicht...!“ – „oh yes, it was said there... in line [...] ‚in the morning’...“
Wie nicht anders zu erwarten, gibt C. fleißig Kontra, das könne ja alles heißen... morgens ist ja nicht gleich morgens & wenn da morgens steht, muss es ja noch lange nicht morgens heißen... Diese Diskussion erstreckt sich über ca. 2, gefühlte 20 Minuten, bis mir langsam der Kragen platzt...
Missmutig raune ich einer Freundin eine abwertende Bemerkung zu, die ich darauf folgend laut wiederholen darf, da Mrs P. offenbar ein großes Interesse daran zeigt. „Ich sagte, wie kann man einen ‚Morgen’ denn nur so zerquatschen...“
Folgender Dialog entspann sich meiner Unmutsbekundung...

M – „Verräterin“
C – „[undefinierbares Gezeter]“
M – „Verräterin“ [...]
Ich - „Eh echt, jetzt reicht es langsam, die ganzen Deutschstunden geht das auch schon so...“
C – „Du sei bloß still, arbeite lieber erst mal mehr mit!“
Ich – „Lieber sage ich nichts, als solchen Blödsinn“
Mrs P – „Juliane, would you like to go out for a moment? I wouldn’t mind”

Nun ja, ich würde es als Armutszeugnis dieses Kurses laufen lassen… Erst einmal Wahnsinn, dass man als Schüler seinen nervigen Mitmenschen zeigen muss, wo der Hammer hängt. Es ist absolut nicht tragbar, dass man dann (siehe Deutsch) plötzlich beim ergänzen einer Tabelle aus der vorderen Reihe (& von C) hören muss „ihr dürft nichts mehr aufschreiben, hört auf... ich habe keinen platz mehr“, und dieses in einer derart weinerlichen Art vorgetragen wird, dass einem die Galle hochkommt...
Nein, das ist wirklich nicht das Wahre... Und während mir weiter böse Blicke & am restlichen Tag verstärkt Lästerattacken folgten, überlegte ich, wie ich es ‚Miss C.’ doch noch irgendwie „heimzahlen“ könnte... Doch von meinen Leuten gab es nur positive Resonanz, ein Zeichen dafür, dass ich Recht habe?



Im Anbetracht der Tatsache, dass ich wöchentlich ca. 14 Unterrichtsstunden mit C. verbringen „darf“, wird diese Kolumne wohl noch ein ‚richtig großes Ding’... ^.^

In diesem Sinne...
Frohes Nerven

cheers

17.7.07 23:43

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